Servietten bedrucken
Man kann in unterschiedlichen Verfahren Servietten bedrucken. Die Unterschiede liegen je nach der Produktionsmenge in Qualität und Preis, denn unterschiedliche Druckverfahren haben gewisse Vor- und Nachteile beim Bedrucken von Servietten.
Es ist z.B. nicht wirklich rentabel einige hundert Servietten im Flexodruck zu bedrucken, denn die Einrichtungskosten für dieses Druckverfahren sind einfach zu hoch. Bei kleineren Auflagen bereits ab 25 Stück bis max. 10.000 Stück bietet sich der Digitaldruck für Servietten wunderbar an.
Flexodruck bietet sich erst ab ca. 10.000 Servietten an, hat jedoch gegenüber Digitaldruck gewisse Vor- und Nachteile. Die Vorteile liegen im Preis, denn eine höhere Auflage der Servietten im Flexodruck ist viel günstiger als im Digitaldruck.
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Servietten im Flexodruck
Die Vorteile der Servietten im Flexodruck legen definitiv in der Motivgröße. Im Flexodruck lassen sich Servietten fast Flächendeckend bedrucken.
Es entsteht beim Bedrucken von Servietten im Flexodruck kein eingeprägter Druckrand, wie es im Digitaldruck leider der Fall ist, denn in diesem Verfahren werden die Servietten bereits fertig gefaltet bedruckt.
Die Preise im Gegenzug zu dem Digitaldruck unterscheiden sich enorm, wenn es eine größere Auflage der Servietten ist. Ab 10.000 Stück sinkt der Stückpreis sehr deutlich.
Die Nachteile der Servietten im Flexodruck liegen in erster Linie in der Farbwiedergabe. Es ist keine vollständige Farbedeckung möglich und die Farben erscheinen auf den Servietten etwas blasser als im Digitaldruck. An einigen Stellen sind die Farben etwas kräftiger zu sehen und die Konturen sind manchmal nicht wirklich scharf im Gegensatz zu dem Digitaldruck.
Ein weiterer Nachteil ist keine passgenaue Farbüberlagerung, weil die Farben im Flexodruck nacheinander auf die Servietten gedruckt werden. Somit kommt es je nach Motiv zu Blitzern und unerwünschten Farbüberlagerungen, wenn zwei Farben im Motiv ganz nah an einander stehen.
Noch ein Nachteil sind die längeren Produktionszeiten für die Servietten. Diese liegen bei ca. 3 – 8 Wochen je nach Auslastung der Produktionsstätte. Im Digitaldruck dagegen können die Servietten bereits in ca. 48 Stunden geliefert werden.
Pro und Contra für Servietten im Flexodruck
Bevor man auf den Felxodruck ganz verzichtet aufgrund von Qualitätseinbußen, sollte man bedenken, dass die Servietten im Grunde genommen Wegwerfprodukte sind. Sie werden nur für kurzen Augenblick gebraucht. Man hat nicht wirklich Zeit, um die Qualität des Motivs auf der Serviette wirklich zu begutachten.
Vorteile für Flexodruck bei den Servietten
- Günstig bei größeren Auflagen
- Größere Motive möglich
- Kein eingeprägter Druckrand
Nachteile für Flexodruck bei den Servietten
- Längere Produktionszeiten
- Schwächere Farbwiedergabe
- Blitzer und unerwünschte Farbüberlagerungen
- Unsaubere Konturen
- 4-farbige Motive problematisch
Servietten bedrucken im Digitaldruck
Bis 10.000 Stück lassen sich Servietten wunderbar im Digitaldruck bedrucken. Die Ergebnisse sind im Gegensatz zu Flexodruck wirklich brillant, denn es ist ein vollfarbiger Druck der Servietten möglich.
Dies bedeutet, dass die Servietten mit einem vierfarbigen Motiv problemlos bedruckt werden können. Die Farben werden in einem Arbeitsschritt auf die Servietten aufgetragen und es kommt nicht zu unerwünschten Passungenauigkeiten bei den einzelnen Farben.
Es gibt jedoch gewisse Einschränkungen bei den Servietten im Digitaldruck, die man unbedingt beachten soll, wenn man Servietten bedrucken möchte. Vor allem in der Motivgröße lässt der Digitaldruck einige Wünsche offen, denn bei einer Fläche von 5x4 cm auf der Serviette, kann man sich nicht wirklich austoben. Gegen Aufpreis lassen sich auch größere Motive drucken, jedoch steigt der Stückpreis pro Serviette dann leider in die Höhe.
Pro und Contra für Servietten im Digitaldruck
Die Vorteile der Servietten im Digitaldruck liegen definitiv in der Farbbrillanz des Motivs. Das Motiv kann beliebige Farben und Farbverläufe beinhalten und wird problemlos auf die Servietten gedruckt. Es ist also möglich auch ein Foto auf die Servietten zu drucken.
Ein weiterer Vorteil von Servietten im Digitaldruck ist, dass es keine Blitzer oder unerwünschte Farbüberlagerungen entstehen, denn das Motiv wird in einem Schritt direkt auf die Serviette übertragen.
Nachteile der Servietten im Digitaldruck liegen unter anderem im Preis. Es lohnt sich nicht wirklich die Servietten in größeren Auflagen mit diesem Druckverfahren zu bedrucken.
Ein weiterer Nachteil ist der Prägerand der bei der Motivübertragung entsteht, weil die Servietten im Digitaldruck bereits fertig gefaltet bedruckt werden.
Noch ein Nachteil ist die Motivgröße, die im Gegensatz zu Flexodruck für manch einen zu klein ist. Bei der Wahl der Druckfläche sollte man jedoch beachten, dass die Serviette an sich schon relativ klein und sehr hell ist. Jedes Motiv in der kleinstmöglichen Größe auf der Serviette würde sofort ins Auge springen.
Da die Servietten im Digitaldruck im fertigen gefalzten Zustand bedruckt werden, kann man den Prägerand leider nicht bedrucken.
Vorteile für Digitaldruck bei den Servietten
- Kürzere Produktionszeiten
- Günstig bei kleinen Auflagen
- Wunderbare Farbbrillanz
- Keine Blitzer oder unerwünschte Farbüberlagerungen
- Saubere Konturen
- Fotoqualität möglich
- Sehr satte und kräftige Farben
Nachteile für Digitaldruck bei den Servietten
- Prägerand nicht bedruckbar
- Prägung von der Motivübertragung
- Teuer in größeren Auflagen
- Kleine Motivgröße möglich
Serviettengrößen bei Flexo- und Digitaldruck
Ob Flexo- oder Digitaldruck, es gibt kaum Unterschiede was die Serviettengröße angeht.
Grundsätzlich unterscheiden sich die Servietten nicht nur in der Größe, sondern auch in ihrer Falzart. Es gibt drei Größen, die sich etabliert haben. Sie Standardgröße ist 33x33 cm, wobei zu beachten ist, dass es sich um eine offene Formatangabe für die Serviette handelt. Eine gefaltete Serviette ist je nach der Faltart genau um 1/4 bzw. 1/8 kleiner in der Fläche.
Die kleinere Variante der Servietten nennt man Cocktailservietten uns sind 24x24 cm groß, es gibt auch Varianten mit 25x25 cm. Die größeren haben keinen besonderen Namen, sie sind 40x40 cm groß.
Die größten Unterschiede der Servietten liegen in der Dicke bzw. in der Anzahl der einzelnen Papierschichten oder auch Lagen genannt. Für den Digitaldruck werden nur hochwertige Servietten aus einem 3-lagigem Tussue oder 1-lagigem Airlaid bzw. Dunicel verwendet.
Im Flexodruck kann man die Serviettendicke bestimmen. Somit lassen sich 1-lagige, 2-lagige und 3-lagige Servietten mit diesem Druckverfahren bedrucken.
Duni
Duni ist ein führender Lieferant für attraktive und günstige Produkte im Gastronomiebereich und hat als Ziel eine vollendete Atmosphäre für jedes Essen zu erschaffen.
Die Duni-Marke wird auf mehr als 40 Märkten verkauft und genießt eine führende Position in Mittel- und Nordeuropa. Das Unternehmen Duni hat ca. 2.000 Angestellte in 17 Ländern.
Das Duni-Hauptquartier ist in Malmö, die Produktionen finden in Schweden, Deutschland und Polen statt. Die Gesellschaft Duni wird auf dem NASDAQ OMX Stockholm verzeichnet.
Duni Servietten
Die Duni Servietten zeichnen sich durch besonders gute Qualität aus. Die Papierservietten von Duni sind aus hochwertigem Tissue. Außerdem bietet Duni eine Art Airlaid-Servietten an, die aus eigenem von Duni patentiertem Material genannt Dunicel hergestellt werden.
Dunicel Servietten
Dunicel ist ein patentiertes Herstellungsverfahren für Tissue von Duni. Bei dem Dunicel ist das Flächengewicht der Servietten 135 g/m² und somit deutlich höher als bei allen üblichen Alternativen wie z.B. Vlies oder Airlaid. Aus dem Dunicel werden auch Tischdecken hergestellt, die faltfrei sind und einer Stoffdecke sehr Ähneln.
Dunicel ist aus einem textilähnlichen Stoff und somit eine wunderbare Alternative zu den teueren Stoffservietten.
Vlies Servietten
Vliesstoff oder auch kurz Vlies genannt ist ein textiles Flächengebilde aus einzelnen Fasern. Ein Vlies besteht aus lose zusammenliegenden Fasern, welche noch nicht miteinander verbunden sind.
Die Festigkeit eines Vlieses beruht nur auf der fasereigenen Haftung, kann aber durch Aufarbeitung beeinflusst werden. Damit man das Vlies verarbeiten und benutzen kann, muss es verfestigt werden, wofür verschiedene Methoden angewandt werden können. Erst ein verfestigtes Vlies ist als Vliesstoff zu bezeichnen. In der Umgangssprache wird dieser Unterschied nicht gemacht.
Airlaid Servietten
Airlaid ist ein spezieller Vliesstoff aus Zellstoff und Polyolefinfasern, in das ein Mikrosuperabsorger integriert ist. Die Anwendung findet in der Gastronomie z. B. für Servietten und Tischtücher, sowie in der Medizin bei Inkontinenz und Saugmaterialien statt.
Die stoffähnlichen Servietten aus Airlaid werden aus einem luftdurchlässigen Gewebe (Airlaid) gefertigt. Es sind besonders hochwertige Serviette für den gehobenen Anspruch.
Diese Servietten sind besonders reißfest, extrem saugstark und somit die exzellente Alternative zur einen Textilserviette. Airlaid Serviette kann bis zu sechsfaches an Eigengewicht aufsaugen.
Tissue Servietten
Tissue oder auch Tissuepapier genannt ist ein sehr saugfähiges Hygienepapier aus Zellstoff. Diese mehrlagige Papierart wird meistens für Papiertaschentücher oder Papierservietten verwendet.
Tissue-Papier für Servietten wird auf speziellen Papiermaschinen gefertigt. Hierbei handelt es sich um einen Krepp-Zylinder, der von zwei Trockenhauben umschlossen wird und nicht wie bei herkömmlichen Papiermaschinen um mehrere Trockenzylinder. In dem Zylinder wird das Papier in hundertstel Sekunden bei ca 460° C getrocknet.
Die Grammatur von Tissue liegt normalerweise bei ca. 15 bis 30 g/m², kann jedoch auch geringere Werte bis zu 5 g/m² erreichen. Hierbei ist zu beachten ist, dass die Bestimmung der Grammatur von Tissue ist wegen der gekreppten Oberfläche nicht sehr einfach ist.
Motivgröße bei den Servietten im Digitaldruck
Wenn Sie Servietten im Digitaldruck bedrucken lassen, dann sollten Sie auf die Motivgröße achten, denn je kleiner das Motiv, desto günstiger ist der Druck. Der Preis für den Serviettendruck ist also im Digitaldruck unter anderem von der Motivgröße abhängig.
Die kleinste Fläche, die man bei den Servietten bedrucken kann ist 5 x 4 cm. Dabei ist es unabhängig, ob das Motiv quer oder hoch auf der Serviette platziert wird.
Die maximale Druckfläche bei Servietten im Digitaldruck ist 12 x 12 cm groß und reicht schon für einiges Mehr. Da die Servietten im Digitaldruck gefaltet bedruckt werden, ist der Prägerand nicht für den Druck geeignet. Außerdem sollte man auch auf die Serviettengröße achten, denn eine Serviette in der Größe 33x33 cm im Achtelfalz lässt sich mit einem 7 x 12 cm großen Motiv bedrucken.
Falzarten bei den Servietten
Es gibt grundsätzlich zwei Falzarten für die Servietten – Viertel- und Achtelfalz. Der Viertelfalz ist eher die Standardvariante für die Servietten. Der Achtelfalz trifft man seltener, jedoch hat auch er sich schnell verbreitet, weil er etwas edeler aussieht, als die Standardvariante.
Der Achtelfalz findet seine Anwendung bei den zwei größeren Formaten der Servietten – bei 33x33 cm und 40x40 cm.
Die Cocktailservietten erhält man nur im Viertelfalz, weil sie relativ klein sind.
Cocktailservietten
Als Cocktailservietten bezeichnet man das kleinere Format der Servietten – etwa 24 x 24 cm. Die Cocktailservietten erhält man nur im Viertelfalz. Die maximale Druckfläche im Digitaldruck ist hierbei ca. 7 x 7,5 cm. Da die Cocktailservietten ziemlich klein sind, finden sie Ihre Anwendung im Finger-Food-Bereich.
Serviettendruckerei
Unsere Serviettendruckerei bietet zwei unterschiedliche Druckverfahren für das Bedrucken von Servietten an. Wir bedrucken die Servietten im Digital- oder Flexodruck je nach Kundenwunsch oder Auflagenhöhe. Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie Fragen zu Serviettendruck haben, wir beraten Sie gern.
Besuchen Sie unseren Online-Shop für Werbemittel, Werbegeschenke und Werbeartikel für Event-, Promotion-, Gastronomie- und Messebedarf. Oder gleich die Kategorie für Servietten.
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